Analytik und Labordienstleistungen

Leistungsverzeichnis Analyseservice

Hier finden Sie unser ausführliches Leistungsverzeichnis Analyseservice mit dem Stand Januar 2005. Neben einer detaillierten Aufstellung von Leistungen bieten wir Ihnen auch einen umfangreichen Informationsbereich zu Substanzen und Schadstoffen. Sie können das Leistungsverzeichnis auch als pdf-Datei (1,2 MB) downloaden: *.pdf-Download .

Analyse Gerät

Luftuntersuchungen

Die Untersuchung von Innenraum- und Außenluft ist von Beginn an ein Arbeitsschwerpunkt von ALAB.
Anlass für Luftuntersuchungen sind neben der Kontrolle der Einhaltung von Grenzwerten z.B. in der Außenluft oder am Arbeitsplatz immer häufiger unangenehme Gerüche oder gesundheitliche Beschwerden, die in Wohnungen auftreten. Hier ist die chemische Luftanalyse hilfreich bei der Suche nach der Ursache von Gerüchen und beantwortet die Frage, ob Schadstoffe in der Raumluft in relevanten Konzentrationen vorhanden sind. Oft helfen die Ergebnisse einer Raumluftanalyse auch bei der Suche nach den Schadstoffquellen. ALAB untersucht auf Wunsch alle relevanten Schadstoffe in der Luft - Einzelstoffe wie Formaldehyd oder komplexe Belastungsprofile mit mehreren hundert Substanzen.

Hausstaubuntersuchungen

Viele mittel- bis schwerflüchtige Substanzen reichern sich im Hausstaub an. Dazu gehören bestimmte Holzschutzmittelwirkstoffe (z.B. Pentachlorphenol und Lindan), Weichmacher und Flammschutzmittel. Zur Abschätzung einer möglichen Belastungssituation ist daher eine Hausstaubuntersuchung auf diese Substanzen gut geeignet. Die Zusammensetzung von Hausstaub hängt im Wesentlichen von der Art der Inneneinrichtung, allgemeinem Nutzungsverhalten und Hygienestatus des Raumnutzers sowie dem Eintrag von Schmutz (Boden, Sand etc.) aus der Umgebung in den Innenraum ab und unterliegt somit gewissen Schwankungen. Daher sollten die Ergebnisse von Hausstaubuntersuchungen als orientierende Werte betrachtet werden. Hausstaubuntersuchungen weisen gegenüber Luftuntersuchungen eine Reihe von Vorteilen auf:

  • Die Hausstaub-Probenahme ist mit geringem Aufwand durchführbar
  • Hausstaub ist leicht zu transportieren
  • Hausstaub fällt in reichlichen Mengen an
  • Hausstaub enthält relativ große Schadstoffmengen

Voraussetzung für ein korrektes Analysenergebnis ist die sorgfältige Probenahme. Sie ist für Hausstaubuntersuchungen sehr einfach, denn es wird der Inhalt des Staubsaugerbeutels untersucht. Die Analyse wird üblicherweise mit Frischstaub (7-Tage- Staub) durchgeführt (zur Probenahme kann ein Merkblatt angefordert werden).

Die Staubuntersuchung liefert allerdings keine Aussage über die Quelle einer Belastung; soll die Schadstoffkonzentration in einem Bauteil ermittelt werden, um über Sanierungsmaßnahmen entscheiden zu können, müssen Materialproben entnommen und untersucht werden.

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Materialuntersuchungen

Materialuntersuchungen werden meist zur Suche nach Schadstoffquellen eingesetzt. Sie können die Frage beantworten, woher ein in der Luft oder im Hausstaub nachgewiesener Schadstoff kommt. Darüber hinaus werden Materialuntersuchungen bei der Entsorgung kontaminierter Bausubstanz immer wichtiger.

Prüfkammeruntersuchungen

Eine Sonderform der Materialuntersuchung sind die Prüfkammer- oder Prüfzellenuntersuchungen. In der Prüfkammer bzw. Prüfzelle werden Bedingungen simuliert wie sie in Innenräumen herrschen: Temperatur, Luftfeuchte, Luftwechsel und Raumbeladung können eingestellt und kontrolliert werden. Mit Hilfe einer Prüfkammer oder Prüfzelle kann untersucht werden, welche Mengen flüchtiger Schadstoffe ein Möbelstück, Bodenbelag oder Baumaterial abgibt und wie stark die Raumluft dadurch belastet wird.

Prüfkammeruntersuchungen spielen bei der Zulassung von Bauprodukten eine immer größere Rolle. So schreibt z.B. das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt in seinen Zulassungsgrundsätzen seit 2004 Prüfkammeruntersuchungen für schwerentflammbare Bodenbeläge vor.

Die Vergabegrundlage für eine Reihe von Umweltzeichen (z. B. RAL UZ 38, RAL UZ 113, RAL UZ 120, RAL-UZ 123, RAL-UZ 128, RAL-UZ 130, RAL-UZ 132, RAL-UZ 148, RAL-UZ 156 oder RAL-UZ 176) beinhaltet ebenfalls Prüfkammeruntersuchungen. Auch in den Anforderungen zu emissionskontrollierten Verlegewerkstoffen und der Vergabe des EMICODE sind Prüfkammeruntersuchungen in Bezug auf Langzeitemissionen vorgeschrieben. EMICODE ist ein geschütztes Zeichen der GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierter Verlegewerkstoffe e.V.) zur Klassifizierung und Kennzeichnung von emissionskontrollierten Verlegewerkstoffen.

Der Internationale Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen e.V. Natureplus verleiht Produkten, die zu 85 % aus nachwachsenden und/oder mineralischen Rohstoffen bestehen das Qualitätszeichen natureplus® erst nach Überprüfung ihrer Langzeitemissionen in Prüfkammern. Für alle oben aufgeführten Untersuchungen ist die ALAB GmbH anerkanntes Prüfinstitut.

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