Fachinformationen/ Veröffentlichungen

Im Folgenden finden Sie:

  • Schadstoffe in der Übersicht:
    Hier finden Sie eine ausführliche Zusammenstellung der gängigen Schadstoffe mit Informationen zu den Analyseverfahren, zu Quellen und Vorkommen der Substanzen (Baustoffen, Mobiliar ect.), zu den gesundheitlichen Auswirkungen, zum Einsatz, zu Vorschriften, Literaturhinweisen und vieles mehr.

  • Informationen aus der Praxis zu einzelnen Themenkomplexen:
    • Schadstoffe aus Bodenbelagsklebern
      Beim Verkleben von Fußbodenbelägen können gesundheitsschädliche Lösemittel ausgasen. Neuere Bodenbelagskleber enthalten Lösemittel, die sehr langsam verdunsten und über deren Giftigkeit nur wenig bekannt ist. Diese sogenannten "Hochsieder" können jedoch jahrelang intensive Geruchsbelastungen verursachen. Aufgrund einer 1994 eingeführten Lösemitteldefinition dürfen hochsiederhaltige Kleber als "lösemittelfrei" bezeichnet werden. Mittlerweile gibt es Produkte, die weder leichtflüchtige Lösemittel noch Hochsieder enthalten.

    • Holzschutzmittel in Dachgeschossen
      Bei einer Stichprobenuntersuchung eines Dachgeschosses wurden deutliche Unterschiede in der Wirkstoffzusammensetzung und -konzentration festgestellt. Rückschlüsse vom optischen Eindruck der Hölzer auf die Stärke der Kontaminationen waren nicht möglich. Auch wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweisschilder nicht vorhanden sind, kann eine Holzschutzmittelbehandlung nicht ausgeschlossen werden. Weiße rauhreifartige Kristalle auf der Oberfläche von Holzbalken sind oft ein Indiz für stattgefundene Behandlungen.

    • Holzschutzmittel in Dachgeschossen II
      Ein Dachgeschoss in Berlin-Pankow wurde im Zuge von Ausbaumaßnahmen auf Holzschutzmittel untersucht. Die Ergebnisse deuteten auf eine Behandlung mit Hylotox 59 hin. Die Wohnungen waren zum Zeitpunkt der Probenahme größtenteils bereits bezugsfertig bzw. verkauft. Durch frühzeitige Untersuchungen wären Sanierungsmaßnahmen wesentlich einfacher und damit kostengünstiger durchzuführen gewesen.
    • Organische Schadstoffe in der Bausubstanz I
      Drei Jahre nach dem Umbau eines früher u.a. von einer Kosmetikfirma genutzten Altbaukomplexes roch es in den teils als Büros genutzten Räumen immer stärker nach Mottenkugeln. Als Ursache konnte nach entsprechenden Untersuchungen eine mit Flüssigteer vergossene Teerpappe in den Zwischendecken identifiziert werden. Während der aufwendigen Sanierung war der gesamte Komplex nur eingeschränkt nutzbar, etliche Firmen kündigten und suchten sich andere Räume.

    • Organische Schadstoffe in der Bausubstanz II
      In einer Wohnanlage traten seit mehreren Jahren in einer Vielzahl von Wohnungen unangenehme Gerüche auf. Insgesamt waren Räume mit einer Gesamtfläche von bis zu 10.000 m² betroffen. Die Gerüche wurden mit "ranzig-käsig bzw. nach Erbrochenem" beschrieben. Es handelte sich um einen Neubaukomplex, Baujahr 1986/87, der 129 Wohneinheiten umfasst. Der Auftraggeber vermutete, dass der Bodenbelag die Geruchsquelle ist. Hierbei handelte es sich um Verlegeplatten aus einem chlorfreien Kunststoff. Der Bodenbelag wurde seinerzeit von dem ausführenden Bauunternehmen auf dünner Estrich-Abspachtelung streifenförmig verklebt.

    • VOC-Konzentrationen in Innenräumen des Großraums Berlin im Zeitraum von 1988 bis 1999
      Zur Bestandsaufnahme der Belastungssituation in Innenräumen durch VOC und zur Beobachtung langfristiger Konzentrationsveränderungen dieser VOC wurden 744 Indoor-Messungen aus dem Zeitraum von November 1988 bis Oktober 1999 herangezogen. Bei diesen Untersuchungen wurden bis zu 110 Einzelverbindungen statistisch ausgewertet. Die Messungen wurden vorwiegend in Wohnungen und zu einem geringen Teil in öffentlichen Räumen des Großraums Berlin auf Anforderung der Bewohner oder Nutzer durch den gemeinnützigen Verein B.A.U.CH. e.V. vorgenommen.

    • Informationen zu Schwarzstaubablagerungen in Innenräumen
      In den letzten Jahren tritt immer häufiger vor allem in kalten Winterperioden und nach Renovierungen ein Phänomen in Wohninnenräumen auf, das sich in einer spontan auftretenden Schwärzung von Wänden, Glas und anderen Oberflächen zeigt.

      Diese Schwärzungen können in Extremfällen so stark sein, dass die Wohnqualität nicht nur erheblich beeinträchtigt wird, sondern die Wohnung insgesamt nicht mehr benutzbar ist. In einer Recherche über mögliche Ursachen für das beschriebene Phänomen durch das Umweltbundesamt konnte gezeigt werden, dass überproportional oft im letzten halben Jahr vor Auftreten der schwarzen Beläge renoviert worden war und dass die Schwärzungen fast immer während der Heizperiode nach besonders kalten Wetterperioden auftraten.

    • Analyseverfahren zur Bestimmung von Isothiazolinonen
      VOC - Imissionen in der Raumluft nach Anstrichen mit Dispersionsfarben sind bekannt. Die darin häufig als Topfkonservierer enthaltenen Isothiazolinone werden bislang jedoch kaum in der Raumluft untersucht, obwohl Isothiazolinon-Allergien durchaus verbreitet sind.

sowie

  • eine Auswahl an Literatur wie z.B.
    • Sachberichte zu Projekten
    • Publikationen der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute AGÖF
    • Verbraucherinformationen

die Sie mit dem entsprechendem Formular direkt bei uns bestellen können.

Zusätzlich finden Sie Informationen zu den einzelnen Schadstoffgruppen und den entsprechenden Analyseverfahren im Infoteil unseres Leistungsverzeichnisses. Bei Fragen oder dem Wunsch nach näheren Informationen zu einzelnen Themenkomplexen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf; wir beraten Sie gerne!

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